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Erst einmal ein dickes Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Tatsächlich habe ich mich so in die Magie der Raunächte vertieft, dass ich ganz schwer aus dieser Ruhe wieder herausgefunden habe. Dann sind wir mit vollem Elan ins neue Jahr – bis ich dann den falschen Menschen wieder Tür und Tor geöffnet habe, Zuviel von meinen Schwächen Preis gegeben habe – und ihnen damit die Gelegenheit gegeben habe, mich nieder zu machen, um sich selbst besser zu fühlen. Das Traurige dabei – verloren hat eine dritte Seele.

So langsam habe ich mich jetzt aber wieder an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. In der Konsequenz trete ich gerade an einigen Stellen kürzer, weil ich gerade keine Kraft habe, dass Menschen mir ihre Probleme überstülpen – ich mache keinem einen Vorwurf, denn ich bin Schuld, wenn ich meine Grenzen nicht deutlich ziehe.

Auf jeden Fall habe ich in der Zwischenzeit einen tollen Kurs zum Thema „Tarot als psychologisches Coachingwerkzeug“ gemacht. Zusätzlich durften einige weitere tolle Tarot- und Orakeldecks einziehen und eins möchte ich Euch hier vorstellen.

Dieses Deck wurde mir bei einem anderen unter „Kunden kauften auch“ bei Amazon angezeigt und landete spontan im Warenkorb, weil ich mich in die 3 Vorschaukarten verliebt habe. Hier könnt ihr das <a href="http://<a target="_blank" href="https://www.amazon.de/gp/product/1572819731/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=1572819731&linkCode=as2&tag=freifliegend-21&linkId=fe22234c958c89ebd804f6fc47e92efd">Lynch, A: Elle Qui OracleElle Qui Oracle* selbst kaufen. In folgendem Video habe ich das Deck einmal kurz für Euch vorgestellt und durchgeblättert:

Flip Through „Elle Qui Oracle“ von Melanie Delon und Arwen Lynch-Poe

Das Orakelkartenset ist bei U.S. Games erschienen und enthält 44 Karten sowie ein Booklet mit allen Kartenbeschreibungen und 2 Legemustern. Das Deck ist in englischer Sprache, allerdings durch die wunderbaren Bilder auch für alle intuitiven Kartenleser mit wenig Englischkenntnissen geeignet. Alle Karten zeigen einen Frauen Archetyp „She who…“ und dann eine Aktion, ein Gefühl oder eine Haltung. Zusätzlich zu den aussagekräftigen Bildern sind noch 3 Schlagworte zum Kartenthema auf der Karte abgedruckt.

Obwohl sich bei den abgebildeten Frauen um möglichst vielfältige ethnische Herkünfte bemüht wurde, hätte ich mir noch ein wenig mehr Diversität gewünscht – die Mädels sind alle recht schlank und keine hat wirklich mal einen Kurzhaarschnitt (es gibt Damen mit Helm, da sieht man es natürlich nicht). Beim Punkt Diversität kommt das Deck für mich nicht an das Modern Witch Tarot* von Lisa Sterle heran. Aber die Bildsprache der Karten ist so gewaltig, dass ich mich selbst darin wiederfinde – und vom Thema „Sie, die…“ eignet sich so ein Deck sowieso besser zur Selbstreflexion in schwierigen Zeiten. Dafür ist wichtig, sich selbst in dem Deck wiederzufinden.

Sehr besonders finde ich, dass zu jeder Karte im Booklet 3 Fragen zur Selbstreflexion genannt sind. Im eingangs erwähnten Tarotkurs wurde genau so gearbeitet und ich bin überrascht, wie gut es funktioniert, sich eher selbst durch die Karten die richtigen Fragen zeigen zu lassen und selbst die Antworten zu finden – denn eigentlich sollen Karten nur die Handlungsoptionen zeigen, unsere Zukunft entscheiden wir selbst.

Meine erste Legung mit dem Deck habe ich hier mal für Euch zusammengefasst. Ich habe ein Legemuster aus dem beiliegenden Booklet genutzt. Es werden nach sorgfältigem Mischen 4 Karten gezogen und in einer Reihe ausgelegt. Als 5 Karte dient die unterste Karte des Stapels. Wenn Du Dich von den Bildern angesprochen fühlst, lies weiter unten, was die Botschaft des Orakels ist.

Die ersten 4 Karten meiner Legung
  • 1. Karte: Von welcher Stärke macht man zu wenig Gebrauch
  • 2. Karte: Welche eigene Schwäche einem selbst im Weg steht
  • 3. Karte: Was repräsentiert das innere Selbst
  • 4. Karte: Was trägt man nach Außen
  • 5. Karte: Was ist nötig, um die beste Version von sich selbst zu werden

Für diese Legung wurden der Reihe nach gezogen:

Orchid – Sie, die gedeiht

aufblühen, Erfolg haben, blühen

Die Schmetterlinge zeigen die Entwicklung und stehen für die Verwandlung und Metamorphose von der Raupe zum schönen Schmetterling. Die bernsteinfarbenen Augen erinnern an Gold und damit an Erfolg, Reichtum und Wohlstand. Die Lippen der jungen Frau sind mit Nektar oder Honig benetzt – sie kostet ihren süßen Erfolg voll aus.

Die Karte zeigt, dass alles für den Erfolg in einem ist – es ist nur an der Zeit, die Gelegenheiten beim Schopf zu fassen. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass Erfolg in vielfältiger Weise in unser Leben treten kann – es kann eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung aber auch eine neue Beziehung, ein neuer Freund*in im Leben sein – öffne Deine Augen, damit Du Deine Erfolge nicht übersiehst. Folgende Fragen helfen Dir, Klarheit zu erlagen und Dir einen Fahrplan zurecht zu legen:

  • Was bedeutet Erfolg für mich?
  • Welches Projekt steht kurz vor der Vollendung und kann jetzt zum Erfolg geführt werden?
  • Wie kann ich den Begriff Fülle weiter fassen und verstehen?

Aylis – Sie, die Wünsche gewährt

Wunsch, Begehren, Hoffnung

Die Dame erinnert an eine Fee aus einem Märchen, wirkt aber zerbrechlich wie eine Porzellanpuppe. Die Augen hat sie geschlossen, ist in sich gekehrt. Die Sterne auf ihrem Kleid lassen sie zusätzlich unnahbar und entrückt wirken. Die gute Fee hat jetzt genug Wünsche anderer erfüllt, nun ist Zeit, an sich selbst zu denken, sich selbst eine Pause zu gönnen und sich um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Bei allen Wünsch gilt aber immer – sei vorsichtig, was Du Dir wünscht, denn Du könntest es bekommen. Mit folgenden Fragen kannst Du Dir Deiner Wünsche bewusst werden:

  • Welcher tiefere Grund steht hinter meinem Wunsch?
  • Was bin ich bereit, für meinen Wunsch zu tun?
  • Wo brauche ich mehr Hoffnung in meinem Leben?

Hannah – Sie, die zuhört

Verstehen, Zeugnis, Mitgefühl

Vorgebeugt, einem zugewandt steht die junge Dame auf der Karte mit der Hand auf ihrem Herzchakra als Zeichen ihres Mitgefühls. Mit ihren Augen scheint sie dem Betrachter direkt in die Seele zu schauen. Die Blumen an ihren Ohren betonen, dass sie zuhören wird und sich kein Urteil über das Gehörte bilden wird. Wenn Du einen solchen Menschen im Leben hast, der zuhören und verstehen kann, bevor er selbst redet – halte ihn fest. Versuche, selbst dieser Mensch für Deine Freunde zu sein. Es ist Zeit, sich alles von der Seele zu reden oder schreiben. Frage Dich selbst:

  • Wer hört mir zu, ohne zu urteilen?
  • Welche Geschichten von mir müssen erzählt/ geteilt werden?
  • Wie kann ich diese Geschichten am Besten aus mir herauslassen?

Shiala – Sie, die kreiert

Kreativität, Originalität, Spontanität

Auf dem Bild sehen wir eine Frau, die sich kreativ austobt – Kopfschmuck und ausgefallene Kleidung, die sie selbst ausdrücken und anderen nicht gefallen müssen. Ihr selbstbewusstes Makeup kehrt ihren inneren Narren heraus, sie ist frei und sie selbst. Sie probiert sich aus und schlägt ihren eigenen Takt auf ihrer Trommel. Als Symbol der Leidenschaft sitzt ein Feuersalamander auf ihrer Schulter, der ihr Inspirationen ins Ohr flüstert. Kreativität drückt sich bei allem aus: Malen, Musizieren, Kochen usw. Um ihrem Beispiel zu folgen, beantworte Dir folgende Fragen:

  • Aus welcher eingefahrenen Spur muss ich dringend ausbrechen?
  • Wie kann ich Dinge auf kreative, spaßige Weise anders machen?
  • Wer ist die spontanste Person, die ich kenne?
Karte Nummer 5 – Unterseite des Stapels

Étreinte – Sie, die einhüllt

Einwickeln, Umarmen, Self- Care

Eine junge silber-blonde Dame steht eingehüllt in ein buntes Tuch im Bild. Obwohl sie einen direkt anblickt, wirkt sie selbst trotz der warmen Farben des Tuchs kühl und distanziert. Auf ihrem Kopf sieht man eine Krone, Symbol für Erkenntnis aber auch für die Herrschaft über sich selbst – diese Frau ist ihr eigener Herr. Der Vogel auf ihrer Schulter – ein Buschhäher – bleibt entspannt bei ihr sitzen. Kommt man jedoch zu Nahe, wird der kleine Vogel zum lautstarken Verteidiger ihrer Grenzen. Die Karte erinnert uns an die Schichten unserer Persönlichkeit und dass wir diese nicht auf einmal alle offenlegen müssen, wenn wir uns dabei nicht wohl fühlen. Bewahre Deine eigenen Grenzen und öffne Dich nur denen vollständig, die diese Offenheit verdienen. Zur Verdeutlichung beantworte Dir folgende Fragen:

  • Wie kann ich mich gerade selbst beruhigen?
  • Wer verdient, durch meine Schichten in mein Inneres zu sehen?
  • Was sollte ich mir erlauben, anzunehmen?

Ich hoffe, diese Vorstellung hat Euch gefallen. Wie gefällt Euch das Deck? Schreibt mir gern Eure Meinungen in die Kommentare. Möchtet ihr öfter Beispiellegungen hier lesen?

Habt ihr Lieblingsdecks – Tarot oder Orakelsets? Ich freue mich auf Eure Erfahrungen.

Be blessed, Keya

* um meinen Blog ein wenig zu refinanzieren, habe ich mich zur Probe beim Amazon Affiliate Programm angemeldet. Wenn ihr die Decks über die oben angegebenen Links bestellt, bekomme ich einen kleinen Betrag gutgeschrieben – der Preis für Euch bleibt gleich. Ihr könnt nur entscheiden, ob ihr alles dem Riesen Amazon geben möchtet oder ich etwas abbekomme 😉 Danke.