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Kategorie: Nachhaltigkeit

Moanah- umweltfreundlich Putzen

Auch dieser Beitrag ist wieder eine Produktempfehlung aus eigener Überzeugung- ich wurde nicht gesponsert

Schon vor einiger Zeit habe ich mir das Starterset von Moanah geholt. Zuvor wurden mir von diversen Firmen Werbung gezeigt, die wiederverwendbare Flaschen und konzentrierte Reiniger zum selbst anrühren anbieten.

Ins engere Rennen gingen bei Moanah und Biobaula – gewonnen hat Moanah, da mir die Flaschen mit dem Silikonschutz unheimlich gut gefallen. Da Biobaula jedoch ein breiteres Sortiment hat, wird hierzu bestimmt noch ein Bericht folgen.

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Moanah ist hawaiianisch für Ozean- was mir als Ukulelista nicht erklärt werden musste. Tatsächlich versinken unsere Ozeane immer mehr im Müll – es gibt unheimlich viele, tolle Projekte, diesen Müll herauszufiltern und wieder zu verwerten. Aber Hand aufs Herz – lamgfrisitg werden wir alle umdenken müssen.

Bei Haushaltsreinigern ist das so eine Sache – heute gibt es zig Mittelchen, für jeden Fleck auf jeder Oberfläche ein eigenen Reiniger. Das verbraucht Ressourcen. Eigentlich braucht man laut der Weisheit meiner Großmutter für den normalen Hausputz einen Glas-, einen Universal-, einen Bad/Fliesenreiniger und Scheuermittel für hartnäckigen Schmutz. Tatsächlich komme ich mit dieser kleinen Auswahl erstaunlich gut zurecht. Viel hilft halt nicht immer viel – der Trick liegt bei hartnäckigem Schmutz eher in etwas längerer Einwirkzeit. Moanah bietet mit Allzweck-, Glas- und Badreiniger also die Basisiprodukte, die ich brauche.

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Es gibt natürlich auch viele Rezepte für selbstgemachte Reiniger. Allerdings muss es manchmal in der Hektik des Alltags schnell gehen – dafür sind die Produkte von Moanah perfekt. Beutelinhalt mit Wasser vermischen – fertig. Die kleinen Beutelchen sind aus natürlichen Rohstoffen, kommen aber leider noch nicht ohne eine Feuchtigkeitsbarierre aus – hier ist Moanah nach eigenen Angaben noch am optimieren. Eine Zeit lang habe ich einmal aus Waschsoda selbst Reiniger gemischt – auch dieses habe ich hier in der Umgebung leider nur in Plastikbehältern gefunden, also sind die Verpackungen der Refills für mich i.O. und derzeit eben die bestmögliche Lösung.

Preislich finde ich das ganze absolut im Rahmen – das Starterset mit 3 Flaschen und 2 Refills je Reiniger kostet 39,90. Wer auf die schönen Flaschen mit dem Silikonschutz verzichten kann und vorhandene Flaschen wieder verwenden will, bekommt ein Refillset mit 3×3 Refills für 11,90 Euro, also 1,32 Euro für 500ml – verglichen mit dem Frosch Badreiniger also sogar günstiger, denn der kostet bei dm 1,45 Euronen pro 500ml.

Ich bin übrigens ein riesiger Fan vom Duft des Allzweckreinigers von Moanah „Landnelke und Maiglöckchen“. Außerdem bin ich total verliebt in die Versandbox mit Malen nach Zahlen für meine Kids – das hat zusätzlich noch für Beschäftigung im ersten Lockdown gebracht.

Habt ihr schon plastikfreie oder plasikreduzierte Haushaltsreiniger probiert? Wenn ja, welche? Und was sind Eure Allzweck-/ Geheimwaffen gegen Schmutz?

Be blessed, Keya

Plastikfreies Badezimmer – wir testen Produkte von Puremetics

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Erfahrungsbericht mit den Produkten von Puremetics – alle Produkte haben wir selbst erworben und wurden nicht gesponsert.

Nachdem das klar gestellt ist, fange ich mal vorn an – ich benutzte seit Jahren bis auf seltene Ausnahmen Duschseifen und feste Shampoos von Sauberkunst. Meine 3 Jungs (also Menne und Kinder) benutzten jedoch noch herkömmliche Pflegeprodukte – immerhin sammeln sich Berge leerer Plastikflaschen eher bei uns im Bad als in der Natur, aber auch vom Mikroplastikgehalt in den Mitteln wahrscheinlich eine Katastrophe.

Daher möchte ich meine Jungs gern überzeugen. Duschseife und Shampoobars überzeugen sie aber (noch) nicht. Also habe ich mal bei Puremetics bestellt. Dort gibt es Duschpulver, mit dem man sich Duschgel selbst anrühren kann. Für meinen ältesten Sohnemann ist ein 3 in 1 Duschfluff mit in den Korb gewandert und für mich ein Nachfüllpack Trockenshampoo und ein Metallstreuer zum Wiederbefüllen.

Erste Ernüchterung- die Produkte sind relativ teuer. Aus dem Duschpulver lassen sich 400ml Duschgel herstellen – für 6,95 Euro, d.h. 1,73 Euro pro 100ml. Rechne ich jetzt teueres Markenduschgel dagegen, dann kosten 100ml sonst 0,78 Euro in der örtlichen Drogerie. Klar, Naturkosmetik hat ihren Preis, aber feste Duschgelbars und Seifen sind im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten ja ergiebiger. Also, das Duschgelpulver würde auf Dauer sehr ins Geld gehen.

Duschgel- Pulver

Zusätzlich kam mir beim Öffnen des Pakets eine Staubwolke entgegen – da Puremetics aus Nachhaltigkeitsgründen auf das Kleben der Verpackungen verzichtet, könne das schon mal passieren, hieß es auf Nachfrage. Ich bin jetzt hin- und hergerissen – einerseits finde ich das eigentlich gut, dass die Verpackungen nicht geklebt werden – finde es bei einem Produkt, das nun nicht ganz günstig ist, auf diese Weise noch etwas Menge verloren geht. Ich denke, etwa 1 TL verteilte sich da nach dem Öffnen auf meinem Sofa – laut Kundendienst von Puremetics ja alles nicht so dramatisch. Auf meine zweite Mail wurde dann leider gar nicht mehr reagiert. Ich habe nicht mit viel gerechnet und wollte bestimmt auch nicht kompletten Ersatz, hätte aber einen kleinen Rabattcoupon für die nächste Bestellung sehr nett und angemessen gefunden.

Das nächste Problem- die Duftrichtungen. Es gibt eigentlich genau zwei Düfte, die als „männliche“ Düfte deklariert werden. Nach meiner Ansicht leider etwas wenig. Beim Duschpulver in der Duftrichtung „Stone“ bin ich mir auch noch nicht sicher – unverdünnt riecht es natürlich extrem konzentriert.

Dusch- Fluff

Der andere Duft heißt „Vibrant Seasalt“ und ist als Dusch- Fluff erhältlich. Das ist ein 3 in 1 Produkt, mit dem die Haut gewaschen, gepeelt und gepflegt wird. Der Duft ist wunderbar dezent. Mein Sohn neigt dank der beginnenden Pubertät zu kleinen Pickelchen an den Oberarmen – leider sind diese auch nach 2 Wochen Benutzung nicht deutlich zurück gegangen. Allerdings ist die Haut insgesamt weicher und gepflegter. Und er spart Zeit, denn er muss sich nicht nach dem Duschen eincremen.

Dies hat jedoch auch seinen Preis – stolze 12,95 kostet so ein Dusch- Fluff Becher, bei den angegebenen 20 Anwendungen sind das 0,65 Euro pro Anwendung. Mal sehen, ob es für 20 Anwendungen reicht oder das Kind verschwenderisch wird.

Nun zu meinem Trockenshampoo: Leider brauche ich derzeit wieder Unmengen davon, um mir am 2. Tag nach dem Waschen noch eine erträgliche Frisur zu zaubern. Gefühlt sind die Sprays ja aber nach der 2-3. Nutzung schon fast leer. Außerdem verursachen die Spraydosen recht viel Müll. Wäre also toll, wenn sich der vermeiden ließe.

Selbstgemachtes Trockenshampoo aus Maismehl und Kakaopulver und andere Selbstversuche waren leider bisher nicht von Erfolg gekrönt, weil es sich schlecht auftragen ließ und mir der Duft fehlte. Das Trockenshampoo von Puremetics soll auf den Händen verteilt werden und dann ins Haar eingearbeitet werden – das hört sich an wie Volumenpuder, mit dem ich sehr gute Erfahrungen habe. Außerdem soll das Pulver für ca. 50 Anwendungen taugen – das wäre aus meiner Sicht bei einem Preis von 6,50 Euro pro 100g (0,13 Euro pro Anwendung) tatsächlich sehr ergiebig. Herkömmliches Trockenshampoo schätze ich nach bisherigen Erfahrungen auf 0,14 Euro pro Anwendung.

Das Trockenshampoo bei Puremetics gibt es in mehreren Duftrichtungen und für unterschiedliche Haarfarben – Kirschblüte und Mojito für dunkles Haar und Cotton, Orange, Peppermint und Ingwer- Kandis für helles Haar. Mit meiner neuen Haarfarbe müsste ich wohl zu den Varianten für dunkles Haar greifen – leider hat mich weder die eine noch die andere Duftrichtung angesprochen- daher habe ich Ingwer Kandis gewählt.

Ich teste noch – aber leider bin ich nicht sofort restlos begeistert gewesen. Das Pulver im Nachfüllpack erwies sich als relativ klumpig. Dadurch lässt es sich zum einen extrem schwer dosieren, zum anderen auch nicht gut verteilen. Mit einem Spray erreiche ich zuverlässig auch untere Haarschichten. Die Haare kann ich einen weiteren Tag offen tragen, ohne, dass sie fettig aussehen.

Beim Puremetics Pülverchen bin ich mir noch nicht sicher, ob es sich um die Nachteile der ungleichmäßigen Handhabung oder aber um Schwächen des Produkts handelt- bereis nach einem halben Tag sehen die Haare schon wieder fettig aus – und zwar definitiv auch Strähnen, die ich behandelt habe. Da das Pulver aber auch sehr klumpig ist, bin ich mir eben auch gar nicht sicher, ob das jetzt so sein soll – oder das Pulver vielleicht feucht geworden ist.

Mein Fazit derzeit- Duschpulver werden wir nicht mehr von Puremetics kaufen, ebenso wird der Dusch- Fluff wohl eine einmalige Anschaffung oder ein seltenes Luxusgut für gelegentlichen Spa bei uns bleiben. Vom Trockenshampoo bestelle ich ggf. nochmal eine andere Sorte – um zu sehen, ob die Konsistenz bei jeder Sorte so klumpig ist.

Habt ihr schon mal bei Puremetics bestellt? Wart ihr zufrieden? Oder habt ihr bahnbrechende Trockenshampoo- Tipps für mich, ich wäre Euch so dankbar!

Be blessed, Keya

Nachtrag: Tatsächlich ist das Trockenshampoo super, wenn man sich erst einmal an die veränderte Handhabung gegenüber einem Spray gewöhnt hat. Auch macht es sich bei meiner Haarfarbe gar nicht stark bemerkbar, dass ich das Produkt für helles Haar gewählt habe. Das Trockenshampoo ist eine klare Kaufempfehlung 👍🏻

Haare färben – so natürlich wie möglich

Meine Haare und ich pflegen seit Jahren eher eine Hassliebe. Als Kind hatte ich zur Einschulung einen „feschen“ Kurzhaarschnitt. Gut sah er genau an dem Tag aus, an dem ich den Friseursalon verließ – danach musste meine Mutter ihn dann stylen und gleich am ersten Tag hieß ich dann Mecki in der Schule. Also ging ich ab da nicht zum Friseur, bis zur 4. Klasse, da hatte ich dann hüftlanges Haar.

Im Teenageralter wurde das immer kürzer auf Anrraten der jeweiligen Friseurin, da das für mein sehr feines Haar besser ist. Ab einem gewissen Alter gab es mich dann meist mit Vernunfts- Kurzhaarschnitt. Ab und an wollte ich zwar mal wachsen lassen, kam aber nie weit. Die kurzen Haare hatte ich im Erwachsenenalter meist blond gesträhnt. Weil das das Haar schön kaputt äh griffiger macht.

Schon im Teenageralter habe ich mit Henna gefärbt – damals, weil rote Haare ja irgendwie zu einer Hexe gehören. Mein Vater hatte mir noch ein Shirt mit der Aufschrift Hexe dazu gekauft – es war seine Art zu sagen, dass er rote Haare nicht mochte, ich fand es cool.

Immer, wenn ich mal wieder wachsen lasse, komme ich auf Pflanzenfarbe zurück – sie macht das Haar nämlich auch griffiger, aber eben gesünder. Und ich mag rot – mein Mann nicht, da muss er durch. Ich war jetzt ja mal wieder eine Zeit lang blond. Das letzte Mal habe ich in der Elternzeit mit Radico Weinrot gefärbt – der Haarpracht aus der Zeit trauere ich nach, leider wurden die Haare mit Ende der Stillzeit so dünn, dass wieder vernunftskurz angesagt war.

Diesmal habe ich mich für Khadi Henna& Amla entschieden. Amla soll nochmal das rot intensivieren und die Haare zusätzlich pflegen. Kommt in einer schicken Metalldose und kostet derzeit noch 7,06 pro 100g. Khadi scheint aber gerade die Verpackungen von Metalldosen auf Pappschachteln zu 100g umzustellen (so etwas in der Art stand bei Khadi auf der Website) – wenn das der Fall sein sollte, wird die Farbe vermutlich zukünftig 9,69 pro 100g kosten. Damit aber immer noch 1 Euro weniger als das Radico Weinrot.

Radico war schon eine tolle Sache. Allerdings waren die Haare direkt nach dem Ausspülen der Farbe oft stumpf und trocken vom Gefühl her bis zu nächsten Waschen. Beim Färben mit Pflanzenhaarfarbe ist es wichtig, die Farbe nur mit klarem Wasser auszuspülen und frühestens nach 24h, besser erst nach 48 h mit Shampoo zu waschen. In der Zeit dunkelt die Farbe dann ggf. auch nach, daher sieht man das endgültige Ergebnis etwa 2 Tage nach dem Färben. Henna nach dem Einwirken über Stunden wie Zement am Kopf pappt und das Auswaschen mühsam ist, war ich aber schon von meinen Hennaversuchen in der Teenagerzeit gewohnt.

Umso überraschter bin ich jetzt nach dem Versuch mit Khadi – das war schnell abgespült und die Haare ware kämmbar und kein bisschen strohig. Direkt nach dem Föhnen glänzt das Haar wunderschön – selbst die Reste blonder Strähnchen. Das Farbergebnis gleicht bisher dem von Radico Weinrot, wobei es mir jetzt direkt nach dem Färben sogar etwas knalliger vor kommt.

Für mein noch kurzes Haar habe ich 50g angerührt. Ich wäre auch mit der Hälfte ausgekommen. Selbst für schulterlanges Haar habe ich bisher nie mehr als 50g gebraucht – mit der Metalldose kann ich noch 2 mal nachfärben.

Leider habe ich kein direktes Vorherbild gemacht – für das Neumondwochenende war nämlich Handy- Detox angesagt. als mir das einfiel, war die Farbe schon eine Stunde auf dem Kopf.

Das Ergebnis nach der ersten Wäsche ca. 36h nach dem Färben seht ihr im letzten Bild. Am Abend zuvor habe ich die Haare noch mit dem Vitality Grow Öl von Khadi gepflegt – dieses nutze ich gerade, um meine Haare gesund wachsen zu lassen. Khadi empfein Haaröl am Tag nach der Färbung, um die Farbe zu fixieren.

Wie sieht es bei Euch aus – Team chemische oder pflanzliche Haarfarbe? Oder habt ihr Euch an Pflanzenhaarfarbe noch nicht heran getraut? Und habt ihr Tipps für gesundes Haarwachstum?

Be Blessed, Keya

Unboxing – Post von Sauberkunst

Enthält unbezahlte Werbung- so oder so ähnlich muss man eine Empfehlung aus vollem Herzen ja jetzt kennzeichnen.

Wieviel Plastik braucht der Mensch? Ich bin ja der Meinung, sehr wenig und wenn, dann nicht als Einweg. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, aus Bequemlichkeit doch mal wieder herkömmliche Kosmetik zu kaufen.

Inzwischen gibt es aber auch im Drogeriemarkt gerade bei Duschgel und Shampoo schon feste Bars (also in Form eines „Seifenblocks“) zu kaufen. Preislich sind die zum Teil aber nah dran an den kleinen Manufakturen, die dabei dann deutlich mehr Auswahl für verschiedene Hauttypen und haarige Problemchen bieten.

Meine Lieblingsmanufaktur ist seit Jahren Sauberkunst für festes Shampoo, Dusch- und Haarseifen. Festes Deo habe ich bisher bei Wolkenseifen bzw. Vegane Pflege bezogen – dort habe ich das erste mal von festem Deo gehört und daher immer dort bestellt, auch wenn zwischenzeitlich dann auch Sauberkunst Deocremes im Angebot hatte. Daher habe ich dieses Mal zum ersten Mal dort auch Deo bestellt- dazu weiter unten noch mehr.

Kurz zu den Unterschieden – Haarseife besteht aus verseiften Pflanzenölen. Für fettiges Haar sind sie daher oft etwas schwierig in der Handhabung, denn je nach Überfettung der Seife gibt die Seife Fett ab Haar und Haut ab. Zudem kann bei stark kalkhaltigem Wasser ein Film im Haar zurückbleiben- diesem kann durch Spülen mit einer sauren Rinse nach dem Waschen vorgebeugt werden, aber alles in allem bin ich daher kein großer Fan von Haarseifen.

Festes Shampoo hingegen ist Shampoo in gepresster Form, das bereits mit wenig Wasser hergestellt wird. Es schäumt durch das enthaltene milde Tensid und besteht bei Naturkosmetikmanufakturen aus natürlichen Inhaltsstoffen und kommt ebenso wie Haarseife ohne unerwünschte Inhaltsstoffe wie Silikone oder Parabene aus.

Dabei sind diesmal Hautnah& Nessi, weil meine Kopfhaut gerade etwas zickt sowie Froschkönig für fettiges Haar. Hautnah ist für mich eine neue Sorte, aber mit Nessi und dem Froschkönig bekomme ich meine Kopfhaut und das schnelle Nachfetten immer gut in den Griff. Sehr wichtig, da ich gerade meine Haare wachsen lasse. Froschkönig passt zudem sehr gut zu meinem Wohnort – ich wohne am Fuß der Sieben Berge, also quasi wie im Märchen.

Für meine Pflegeroutine benutzte ich seit Jahren die Seife „Merlin“ – ich habe leider leicht fertig und zu Unreinheiten neigende Gesichtshaut, bisher waren konventionelle Reinigungsprodukte entweder austrocknend oder zu aggressiv- oder manchmal auch wirkungslos. Merlin enthält neben Olivenöl, Sheabutter und Aloe Vera zur Pflege auch Pflanzenkohle und Teebaumöl – perfekt für meine Haut.

Statt Creme habe ich in den letzten Jahren 1-2 Tropfen Jojoba-/Arganöl mit Rosmarin- oder Lavendelöl direkt nach der Reinigung auf das noch feuchte Gesicht aufgetragen. Nun gibt es seit einigen Jahren auch schon ein passendes Merlin Gesichtsöl bei Sauberkunst- das habe ich diesmal in der Probegröße mit bestellt. Und ich bin schwer begeistert! Tatsächlich ist die Haut angenehm mattiert und ich brauche keinen Puder mehr – was ich sehr begrüße, denn ich mag mich eigentlich ungern „zukleistern“.

Und nun zum festen Deo – wieso habe ich mich bisher nicht getraut, das bei Sauberkunst zu bestellen? Meine Deo Erfahrungen mit herkömmlichen Drogeriedeos – entweder es hilft und stinkt – oder es hilft nicht, riecht dafür an sich gut nur man stinkt nach ein paar Stunden leider selbst. Quasi also erstmal alle Produkte einmal testen, bis man das optimale Deo für sich gefunden hat. Irgendwie dachte ich wohl, bei Deocreme gibt es auch solche Unterschiede zwischen den Hersteller.

Dabei wirkt Deocreme ja anders als die meisten herkömmlichen Deos. Diese unterdrücken oft das Schwitzen – Deocreme hingegen wirkt (meist) mit Natron und natürlichen Duftstoffen gegen den Geruch, der entsteht, wenn der Schweiß von Bakterien zersetzt wird – denn frischer Schweiß riecht eigentlich gar nicht.

Nun kennen einige von Euch vielleicht die DIY Deocreme aus Kokosöl und Natron. Ähnlich fand ich auch immer die Konsistenz des Wolkenseifendeos – nicht ganz so krümelig aber so ein bisschen Grad vom Natron hat man beim Verteilen schon noch gespürt. Außerdem setzte sich das Deo bzw. das Natron irgendwann im Laufe des Tages in der Hautfalte ab. Was mich nicht gestört hatte bisher, denn das kannte ich auch von herkömmlichen Deos.

Nun haben mich bei Sauberkunst aber genau die natronfreien Varianten angesprochen- und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Die Konsistenz ist so wunderbar weich, irgendwie zwischen Vaseline und weichem Honig. Momentan nutze ich das Fräulein Grün und der dezente Duft ist tatsächlich Abends noch zu vernehmen. Ich bin begeistert.

Natürlich habe ich noch 2 Körperseifen geshoppt. Zum einen durfte die „Gärtners Beste“ mit in den Korb. Ich habe sehr oft irritiere Haut und ständig kleine Blessuren durch Zweige beim Gassi gehen oder die Gartenarbeit – und die Beschreibung hörte sich einfach nach mir an:

Gartenarbeit mit Handschuhen ist für dich undenkbar? Du möchtest die frische Erde spüren und siehst nach einem fleißigen Einsatz auch so aus?

Quelle: Sauberkunst

Ich bin ganz gespannt- die Seife hat ein kleines Band durchgefädelt, an der man sie zum Trocknen aufhängen kann – ich schneide mir die 100g Seifenblöcke sonst immer in kleiner Stücke. Die Reste von einem Stück klebe ich dann immer auf das nächste. So brauche ich kein Sisal- Säckchen, die mag ich nämlich nicht besonders.

Und als letztes musste eine Herbstthemenseife mit – „Samhain“. Sie enthält wie Merlin Pflanzenkohle und duftet herrlich nach Orange, Patchouli, Lavendel, Schokolade, Vanille und Weihrauch – wenn das nicht meine Seife ist.

Und natürlich gibt es immer ein kleines Geschenk – diesmal eine Probe des Shea Mousse “Kirschblüte”. Riecht wunderbar, nur benutzte ich solche Produkte selten, freue mich aber immer so sehr über so kleine Aufmerksamkeiten, dass ich sie für einen besonderen Moment aufhebe und dann vergesse. Das soll diesmal aber nicht passieren.

Mein Geschenk- ich liebe Kirschblütenduft

Wie ist Eure Erfahrung mit Plastik freier/ reduzierter Körperpflege? Habt ihr Tipps, Tricks und Must- Haves? Erzählt gern mal in den Kommentaren.

Be Blessed, Keya

Ein magische Geschenkidee – eine selbstgegossene Kerze

Selbst in Seiten elektrischen Lichts und warmweißen LEDs – sogar in Kerzenform – haben echte Kerzen nichts von ihrer Magie verloren. Schließt die Augen und denkt kurz an das Gefühl, wenn ihr in der Weihnachtszeit die Kerzen auf dem Adventskranz entzündet- und ich glaube, ihr versteht, worauf ich hinaus will.

Gerade weil Kerzen nicht mehr zur alltäglichen Beleuchtung benötigt werden, ist das Anzünden einer Kerze an sich ein kleines Ritual – denn Es wird gemacht um Atmosphäre oder Ambiente zu schaffen oder um für Romantik zu sorgen.

Kerzen werden daher auch in vielen Religionen für Rituale eingesetzt- in den meisten Kirchen werden Kerzen im Gottesdienst eingesetzt und in vielen Kirchen kann man als Besucher eine kleine Gedenkkerze anzünden. Wicca und Hexen Salben oft Kerzen für einen bestimmten Zweck und nutzen sie dann in einem ihrer Rituale.

Diese Idee hier ist universal. Ihr könnt es unabhängig von eurer Religion oder spirituellen Ansichten einsetzen. Ihr könnt die Kerze am Ende verschenken- oder sie ist ein Geschenk für Euch selbst. Sie kann in einem vollständigen Ritual verwendet werden- ihr könnt sie aber auch in einem Moment ganz einfach anzünden, weil es sich für Euch richtig anfühlt. Oder ihr verschenkt sie- ich lade Euch einfach ein, es mal zu probieren. Die Kerze, die ich Euch vorstelle, habe ich für meinen Mann zum 11. Hochzeitstag gegossen.

Das Schöne am Kerzengießen – es dauert und entschleunigt ungemein. Stellt Euch während das Wachs schmilzt vor, was ihr Euch wünscht (für Euch oder für die Person, der ihr die Kerze schenken möchtet). Wenn ihr die Kerze gießt, dann stellt Euch vor, ihr gießt diese Wünsche in die Kerze ein. Dann dauert es nochmal, bis die Kerze fest wird – wieder Zeit, die ihr für Euch nutzen könnt. Nehmt ein Bad, macht einen Spaziergang im Wald- kurz, nutzt diese Zeit für Euch.

Zutaten:

  • Kerzengießform
  • Einen Topf und eine Gieß-/ Schmelzkelle
  • Ein Holzspatel/-Stöckchen zum umrühren
  • Wachs – entweder Pellets oder aber Kerzenreste – ich habe Stabkerzen genommen, die mein Mann für einen Kronleuchter ausgesucht hatte, den wir schon lange nicht mehr haben
  • Kräuter, die mit Eurem Wunsch korrespondieren, alternativ ein passendes Duftöl
  • Docht

Anleitung:

Den Topf mit Wasser füllen, auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Die Hitzezufuhr reduzieren. Den Wachs in die Gießkelle geben und diese in das Wasserbad hängen.

Nun rühren und warten, bis der Wachs geschmolzen ist. Wenn ihr Kerzenreste/ alte Kerzen verwendet, solltet ihr den alten Docht herausfischen. Währenddessen könnt ihr auch schonmal die Gießform präparieren. Den Doch durch den Boden der Form fädeln und mit einem Stück Knete oder mit Wachs abdichten. Damit der Docht schön mittig in der Kerze hängt, könnt ihr ein Holzstäbchen oder Bleistift oben auf die Form legen und den Docht dort fixieren.

Die Kräuter im Mörser fein zerstoßen und dabei auf die guten Wünsche, die ihr damit in die Kerze geben wollt, fokussieren. Wenn das Wachs vollständig geschmolzen ist, gebt ihr die Kräuter zum Wachs und rührt sorgfältig um. Dann die Wachsmischung in die Form gießen und dabei vorstellen, dass ihr die gut Wünsche mit in die Kerze gießt.

Die Kerze an der Luft 24h oder einige Stunden im Kühlschrank (nicht im Gefrierschrank!) aushärten lassen. Wenn ihr die Kerze aus der Form nehmt, diese noch einmal in beiden Händen halten und noch einmal an die Person, für die sie gedacht ist und Eure guten Wünsche für diese Person denken.

Ihr könnt die Kerze dann noch dekorieren oder verpacken, bevor ihr sie dann verschenkt.

Viel Spaß und magische Momente mit Eurer selbst gegossenen Kerze. Be blessed, Keya

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