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Schlagwort: Erntedank

Das erste Erntefest – Lughnasadh

Der Name dieses Fests (gesprochen Luu-a-sah oder auch Luu- na- sah) ist ähnlich wie Samhain keltischen Ursprungs, jedoch fanden auch bei den Germanen Feierlichkeiten um diese Zeit statt. Lughnasadh ist das erste der 3 Erntefesten im Jahreskreis (gefolgt von Mabon und Samhain) und markiert sozusagen den Beginn der Erntezeit.

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Andere Namen für dieses Fest sind Lammas (ein alt-christlicher Name, der vom alt-englischen „loaf-mass“, also Laibfest abstammt) oder aber auch Schnitterfest und Kräuterweihe – der letzte Begriff zeigt, dass auch die Kräuterernte und Verarbeitung jetzt beginnt, bevor der Winter kommt.


Astrologischer Zeitpunkt für dieses Fest war ursprünglich entweder der 8. Vollmond des Jahres oder der Zeitpunkt, an dem die Sonne 15° Löwe erreicht. Eingebürgert hat sich aber die Nacht zum 01. August.
Wichtige Ritualthemen sind der Beginn der Erntezeit – vor allem die Getreide- und Kräuterernte, sportliche Wettkämpfe, Segnungen, Begleichen von Schulden sowie Wetterzauber. Ebenso fanden oft Handfastings, d.h. keltische Hochzeitsrituale zu dieser Zeit statt.

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Edelsteine, die in Korrespondenz zu den Energien des Lammas- Festes stehen sind Peridot, Sardonyx, Citrin und Aventurin. Geräuchert wird bevorzugt mit frischen und fruchtigen Düften – also Sandelholz, Aloe, Rose, Yasmin, Galgant und Brombeerblätter.


Die Kerzen wählt man in den warmen Farben des Sommers – gelb, orange, rot und gold. Den Altar dekoriert man am Besten mit Kornpuppen aus Getreidehalmen, einem Sonnenrad aus Maiskolben, Blumen, Kräuter, Ähren und Früchten – wer hat, kann eine Sichel für das Erntethema als Deko nutzen.


Zum Lughnasadh- Festessen gehört natürlich frisch und am Besten selbst gebackenes Brot. Ein Brauch ist, das Brot zu brechen und unter Verwandten und Freunden mit guten Segenswünschen zu verteilen. Frisches Brot und verschiedene Dipsorten reichen fast. Ein weiterer Brauch ist, dass zum Fest jeder geladene Gast die schönste Frucht mitbringt – aus allen Früchten wird dann gemeinsam ein Obstsalat gemacht und mit Honig gewürzt und zusammen verspeist. Ansonsten kann man Spitz- oder Weißkohl in Wasser und ggf. etwas Wein dünsten.

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Weitere Anregungen rund um das Lughnasad findet Ihr hier. Im nächsten Blogpost verrate ich Euch noch, wie Ihr das Fest mit Euren Kindern gestalten könnt. Bis dahin, be blessed, Keya.

Samhain 2020 – ein paar Eindrücke von unserer Feier

Kennt hr dieses komische Gefühl an einem freien Tag nach einem Feiertag? Das Knistern, die Magie des Tages liegt noch in der Luft – besonders, wenn ein Feiertag besonders harmonisch verlief.

Harmonisch heißt bei meiner Familie allerdings selten wie geplant. Ich möchte es hier eigentlich nicht zu lang werden lassen, aber tatsächlich haben wir alles geschafft, was ich geplant hatte – nur der Herbstspaziergang im Familienverbund fiel leider aus – mein Mann hat bei einer dringenden Renovierung mitgeholfen. Dafür hatten wir noch zwei Gäste zum Dinner dabei – spontan umgeplant und aus einem Gang irgendwie 2 Gänge gemacht, damit alle satt werden – aber Feiertage sind immer besser, wenn man sie teilt.

Das soll für dieses Kalenderjahr nun auch der letzte Eintrag zu Samhain sein – für das gerade heute beginnende Hexenjahr kann ich das leider nicht versprechen 😉

Be blessed, Keya

Abbildungen der Karten des „Ätherische Visionen – Das illuminierte Tarot“ mit freundlicher Genehmigung des Königfurt-Urania Verlags, © Königsfurt-Urania Verlag, www.koenigsfurt-urania.com

Herbstpunsch

Der Herbst ist für mich eine magische Zeit. Seit Kindertagen an ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit. Die bunten Blätter, die letzten Sonnenstrahlen, die die Farben so richtig schön zur Geltung bringen. Spaziergänge im Regen – kennt ihr diesen wunderbaren Geruch, den der Regen hinterlässt (auch Petrichor genannt)? Und nach dem Spaziergang im Regen ein entspannendes Bad bei Kerzenschein oder eine ordentliche Tasse Tee und ein gutes Buch.

Gekrönt wird der Herbst dann von Samhain. Dies Rezept ist ein sehr schönes Rezept um an Samhain, Halloween oder am Erntedankfest anzustoßen – was auch immer ihr feiern möchtet in dieser Jahreszeit.

Das Schönste – der Punsch funktioniert durch den enthaltenen Zimt sowohl als kalter aber auch als warmer Punsch. Ich weiß nicht, wem es sonst noch von Euch so geht- während ich pünktlich zum 1. September in den Startlöchern stehe, den Herbst in vollen Zügen auszukosten, ist es für meinen Mann irgendwie immer noch Spätsommer. Während ich dann schon friere, ist im noch zu warm. Daher ist dieses Rezept ideal für unsere Feiertage im Herbst.

Zudem ist es alkoholfrei und somit auch für Familienfeiern mit kleinen Kindern und werdenden oder stillenden Müttern geeignet.

Ich wünsche Euch einen magischen Herbst. Be blessed, Keya

Zutaten:

  • 250ml Johannisbeersirup (Gesundheit)
  • 1 Liter Apfelsaft (Liebe)
  • 1 TL Zimt (mediale Fähigkeiten)
  • 6 Orangenscheiben (Glück)
  • 1 Liter Ginger Beer oder Gingerale (Erfolg)
  • Eiswürfelbereiter für die kalte Variante

Kalte Variante: Sirup und Saft und mit dem Zimt abschmecken. In jedes Fach des Eiswürfelbereiters ein Stück Orange und mit dem Saft-/ Sirupgemisch auffüllen. Einfrieren. Den restlichen Saft-/ Sirup im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren die Eiswürfel und das Ginger Beer oder Ginger Ale hinzufügen.

Warmer Punsch: Alle flüssigen Zutaten zusammengeben und mit Zimt und Orangenscheiben aufkochen. Warm servieren.

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