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Kategorie: Tarot

[genugteam.com – Blogparade] -GEWOHNHEITEN FÜR AUSGEGLICHENHEIT & WOHLBEFINDEN

Ich bin vor ein paar Tagen auf die Blogparade von genug – Ein Blog über Minimalismus – „Gewohnheiten für Ausgeglichenheit und Wohlbefinden“ – aufmerksam geworden und fand, dass ich hier noch eine ganz andere Sicht der Dinge aufzeigen kann. Da die Blogparade kein offizielles Ende hat, kann ich wohl auch ein Jahr später noch etwas dazu schreiben – zumal es gerade ganz prima zu meiner Neumondlegung passt, die morgen an die Abonnenten meines Newsletters versendet wird (wenn Du noch nicht dabei bist, unter diesem Artikel findest Du einen Link zum anmelden).

Gerade im Zusammenhang mit Achtsamkeit und gesunden Routinen fällt oft der Satz „Rituale sind so wichtig“ – als Hexe schmunzelt man dann immer leicht, weil wir unter Ritual wohl eher eine andere Vorstellung haben, als mit diesem Satz gemeint ist. Jedoch in Zeiten von Instagram und Witchtok merkt man ganz schnell, wie unterschiedlich auch die Vorstellung von zwei Hexen auseinander gehen kann – und wenn man es mal herunter bricht – so verschieden sind die Achtsamkeitsrituale dann doch gar nicht von unseren Ritualen.

Photo by Anete Lusina on Pexels.com

Für mich ist es ein fester Bestandteil, sich das Leben in Zyklen vorzustellen – alles fließt und bewegt sich irgendwie wellenförmig. Stress – egal ob Arbeit, Feiertagsvorbereitung oder Beziehungsstress – kündigt sich an, erreicht seinen Höhepunkt und verfliegt wieder. Genauso ist es mit schönen Ereignissen, erst Vorfreude, dann kommt der Augenblick und dann schwelgt man in Erinnerungen. Und im Anschluss geht es wieder von vorn los.

Viele Hexen und auch andere spirituelle Menschen richten sich daher im Gesamtjahresverlauf nach dem Jahreskreis (Sonnenzyklus) und jeden Monat nach dem Mondzyklus aus. Ich möchte hier ein bisschen aus meiner Sicht schreiben, was mir ein Leben in Zyklen bringt.

Mond- und Jahreszyklus erleben

Wer kennt das nicht – plötzlich ist Weihnachten. Wenn es dafür doch nur einen festen Tag im Jahr gäbe – ach halt, gibt es ja. Wieso haben wir dann bitte jedes Jahr diesen Stress? Oder machen wir uns ihn am Ende selbst? Corona bedingt sitze ich nun mittlerweile über ein Jahr und drei Monate im Homeoffice. Und mir kommt es vor, als wenn Tag und Nacht ineinander verschwimmen und eigentlich keinen Übergang mehr haben. Schon wieder ein Monat vorbei – Wahnsinn, wie schnell das geht.

Wir leben in einer hoch digitalisierten Welt, ständig schauen wir in irgendwelche Bildschirme, freuen uns das halbe Jahr auf den Sommer und ist er da, dann ist immer was – zu viel Arbeit, schlechtes Wetter oder was anderes. Ehe man sich versieht, ist der Sommer wieder vorbei und man wollte doch noch so viel machen.

Geht mir ganz genau so. Aber mir fällt es unheimlich schwer, ganz starre Gewohnheiten in meinen Alltag zu integrieren. Ich habe ständig einen vollen Terminkalender auf der Arbeit, einmal die Woche Gesangunterricht, seit neustem drei mal die Woche streamen auf Twitch und der Große muss alle zwei Wochen zur Jugendfeuerwehr. Es gibt Tage, da passt es zu meditieren – und es gibt Tage, da passt es eben nicht.

Meine Gewohnheiten zum Mondzyklus und die Feiern zu den Jahreskreisfesten geben mir einen verloren Rhythmus wieder, ohne mir starre Termine vorzuschreiben. Ja, auf meiner Startseite findet sich ein Countdown für das nächste Jahreskreisfest. Das starre Datum ist aber nur der exakte, astrologische Termin – wir feiern an dem Fest aber die Energien der Jahreszeit. Die Energien bauen sich zu dem Datum auf, erreichen den Höhepunkt und nehmen dann wieder ab – bevor die Energien des nächsten Festes spürbar werden. Alles im Fluss – wenn es erst am Wochenende später passt, zu feiern, dann passt das auch. Wenn sich das Wochenende vorher richtiger anfühlt – go for it. Diese Feste sollen uns wieder mehr mit der Natur verbinden – eine Verbindung, die uns mehr und mehr verloren geht.

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Mein Mondzyklus sieht so aus, dass ich zu Voll- und Neumond mich mit einer Räucherung und einem Bad reinige (oder Dusche, wenn es schnell gehen muss) und jeweils die Karten für den kommenden Zyklus lege. An Vollmond Tarot, am Neumond derzeit Krafttierimpulse. Diese teile ich auch in meinem Newsletter (gern weiter unten eintragen). Danach mache ich ein winzig kleines Ritual oder dekoriere meinen Altar neu und mache anschließend etwas für mich – Musik, Singen, ein Buch lesen oder malen.

Auch Voll- oder Neumondrituale müssen nicht exakt zum Voll- oder Neumond ausgeführt werden – der Tag davor und der Tag danach zählen dazu. Der Mondzyklus lässt also zu, dass ich meine „Me Time“ optimal ins Leben einfließen lassen kann, ohne noch einen Termin zu haben.

Welche Gewohnheiten möchtest du dir angewöhnen, welche Gewohnheiten möchtest du gerne ablegen?

Bewusst mache ich das Ganze tatsächlich erst wieder seit Corona. Und auch in dieser Zeit habe ich mich einmal abbringen lassen – und prompt gemerkt, wie viel unausgeglichener ich war. Für die Zukunft möchte ich mir angewöhnen, mich nicht immer aus der Bahn werfen zu lassen von Dingen, die ich mir viel zu sehr zu Herzen nehme. Ich möchte in Zukunft dafür an diesen Ritualen fest halten, auch wenn es mir nicht gut geht – ohne einen fixen Termin daraus zu machen. Ich berichte gern, wie mir die Balance gelingt.

Sehr schöne finde ich die Idee, an Neumond eine Online- Pause einzulegen. In vielen Magieratgebern steht immer, an Neumond sollen Hexen nichts machen. Dem stimme ich nur bedingt zu, aber Neumond ist schon eher der Selbstreflexion vorbehalten. Daher habe ich es jetzt ein paar Mal so gemacht, das Handy und den Rechner auszulassen. Kurz in den Status geschrieben, dass man mal verschwunden ist, wie der Mond – und 1-2 Tage später das Handy einschalten und sehen, dass man gar nicht so viel verpasst hat. Es geht, wir können uns nur manchmal gar nicht mehr vorstellen, nicht erreichbar zu sein. Ich möchte mir wirklich abgewöhnen, immer in Bereitschaft zu sein. Nein sagen lerne ich jetzt erst – und nur ganz langsam. Aber es ist so wichtig.

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Wie ergänzen sich Minimalismus und Gewohnheiten ideal?

Instagram und Tiktok (mit dem Hashtag #witchtok) sind voll von perfekt gestylten Altären, gut gefüllten magischen Kabinetten mit Kräutern, Kerzen und so weiter. Gerade Anfänger (und selbst ich nach vielen Jahren) fühlen sich davon oft abgeschreckt. Fasst man den Mut und postet ein eigenes Ritual, Spelljar oder Zauber – es dauert nicht lange, da kommt jemand um die Ecke und erklärt ungefragt, wie es besser geht.

Ich bin der Meinung, im Leben ist die wichtigste Regel „Keep it short and simpel“ – und das gilt auch für die Magie. Ihr braucht keinen Altar, wenn Ihr Euch damit nicht wohl fühlt. Und wenn ihr einen Altar habt – der muss nicht sofort picke-packe voll sein – finde ich zum Beispiel total unpraktisch, der Altar ist mein Arbeitsplatz. Keine zwei Menschen sind so exakt gleich, dass Euch irgend jemand bei dem, was ihr als Gewohnheit oder Ritual für Euch tut, besser beraten kann, als ihr selbst. Und wer Ratschläge gibt, sollte meiner Meinung nach warten, bis er oder sie danach gefragt wird 😉

Jetzt seid Ihr dran – integriert Ihr die Zyklen der Natur in Euer Leben? Habt Ihr andere Gewohnheiten, die Euch Achtsamkeit im Alltag schenken? Erzählt davon gern in den Kommentaren. Be blessed, Keya


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Tarot – glaubst Du daran?

„Glauben kannst Du in der Kirche“ – hätte mein Mathelehrer jetzt gesagt. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich mich hier nicht über irgend einen Glauben lustig machen möchte (ich selbst habe ja meinen ganz eigenen Glauben, wie ihr hier lesen könnt). Das Tarot an sich ist aber nichts, woran man glauben kann – allerdings glauben viele Menschen Dinge über das Tarot, so dass mir dann die oben genannte Frage gestellt wird.

Laut Duden kann man der Tarot und das Tarot nennen – tatsächlich nutze ich beide Artikel. Heute schreibe ich über Tarot im Allgemeinen, daher hört sich das Tarot richtig an. Spreche ich von einem konkreten Tarotdeck sage ich meistens „Der xx- Tarot“, z.B. der Crowley Tarot.

Was genau ist Tarot

Tarot ist ein Kartenspiel mit 78 Karten. Es gehört zu der Gruppe der Tarockspiele, deren Urform irgendwann um 1425. Tarockspiele bestehen aus Farbkarte (vergleichbar mit Karo, Herz, Kreuz und Pik im Skatspiel) und sogenannten Trumpfkarten. Je nach Spiel und Epoche variiert die Anzahl der Karten der Spiele sehr stark. Das klassische Tarot hat aber 78 Karten – manche Künstler fügen aber 2 Zusatzkarten hinzu (ok, manche auch mehr). Das liegt daran, dass auf den letzten Druckbogen 2 Karten mehr passen würden – so gestalten manche Künstler eben weitere Karten, bei anderen Decks wird daraus ein Deckblatt und etwas anderes.

Den Karten und vor allem den Trümpfen des Tarot wurden mit der Zeit spirituelle Bedeutungen beigemessen. Die Trümpfe im Tarot nennt man übrigens Große Arkana, die Farbkarten Kleine Arkana. Tatsächlich beschreiben die Karten der Großen Arkana eine „Reise der Erkenntnis“, die nunmal jede*r durchläuft. Sie kann als Sinnbild für das gesamte Leben gesehen werden – wer aber schon ein bisschen erfahrener ist weiß, irgendwie verläuft das Leben in Zyklen und manchmal steht man wieder am Anfang – ist aber nicht mehr derselbe Mensch wie zuvor. Die Große Arkana ist auch Sinnbild für diese Zyklen und die Weiterentwicklung, die durch sie stattfindet.

Die Kleine Arkana besteht aus 56 Hofkarten, im Tarot sind das meist Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen. Jede Reihe besteht aus 10 Zahlenkarten (Ass bis 10) und 4 Hofkarten (Page, Ritter, Königin und König). Jede Farbe ist dabei einem Thema zugeteilt – Stäbe beschreiben unsere Leidenschaft, den Tatendrang und den Impuls, Dinge anzupacken. Die Kelche stehen für Emotionen, Gefühle oder aber auch das Unterbewusstsein. Schwerte symbolisieren den Verstand und die Worte – beides zweischneidig und potentiell verletzend wie ein Schwert. Und die Münzen stehen zu guter Letzt natürlich für Geld und alle materiellen Bedürfnisse. Die Kleine Arkana zeigt eher die alltäglichen Probleme.

Tarot wird zum Wahrsagen benutzt

Nein, auch wenn Wikipedia das schreibt. Obwohl das viele so versuchen und es ganze Fernsehkanäle gibt, die diesen Glauben nutzen. Es geht nicht um Wahrsagen sondern um Wahrheitsfindung- ein himmelweiter Unterschied.

Das jedoch jahrhundertelang bis heute der Eindruck vermittelt wurde, es gäbe ein unveränderliches Schicksal für jeden Menschen und mit den Karten könnte es voraussagt werden, erklärt sich die Frage nach dem Glauben – eigentlich müsste die Frage heißen, glaubst Du an unveränderliches Schicksal. Nein, glaube ich nicht. Für mich ist Schicksal eine Art Zufallsgenerator – eigentlich wollte man was ganz anderes und am Ende lacht man darüber und sagt „Das war Schicksal“.

Ein Beispiel- ich war schon einmal verheiratet und stand nach der Trennung auf der Straße, als Studentin mit wenig Geld. Also habe ich eine WG Gründen wollen und mich mit dem Bewerber getroffen – am Ende bin ich jetzt wieder verheiratet und wir brauchten nur ein Bett in der WG. So kann es gehen, dass hätte aber im Leben niemand vorhersagen können. Hätte ich mich anders entschieden und wäre in ein Wohnheim gezogen – ich hätte diesen Menschen nie getroffen.

Wenn nicht Wahrsagerei – was denn dann?

Da Tarot wie oben beschrieben eine Systematik und Symbolik zu Grunde liegt, die ganz allgemein Phasen, Zyklen und Lebensabschnitte, die ein jeder von uns kennt, beschreibt, funktioniert es eben sehr gut, die Intuition mit den Karten zu schulen. Jede Karte hat wirklich eine ganz vielschichtige Bedeutung und bei der Fülle an Tarotdecks wird jede*r ein Deck finden, bei der die Bilder ihm*ihr sofort Geschichten erzählen.

An Hand der Karte kann dann reflektiert werden: Zeigt die Karte mein Problem? Weist sie schon auf einen möglichen Lösungsweg hin? Ist eine Person abgebildet? Was würde mir diese Person raten? So können viele neue Sichtweisen und Impulse gewonnen werden, die eigenen Handlungsmöglichkeiten abzuwägen. Ob du etwas davon annimmst und umsetzt ist „up to you“, wie es Neudeutsch so schön heißt.

Wichtiger Punkt ist, die Tarotkarten sind nur ein Werkzeug. Sie haben keine Macht und befehlen Dir auch nicht, was Du tun sollst. Und selbst wenn „negative“ Karten (die es so gar nicht gibt, denn eigentlich sind alle Karten neutral) fallen – es sind nur bunte Bildchen auf Papier.

Tarot legen ist also doch nur Cold Reading

Cold Reading beschreibt Techniken, die Zauberkünstler und Mentalisten einsetzen, in dem sie bei interviewartigen Gesprächen den Eindruck vermitteln, die Person zu kennen, obwohl sie das nicht tun. Gern wird eben behauptet, genau so wird beim Karten legen gearbeitet, um dem Klienten das zu sagen, was er hören will.

Wie im letzten Absatz beschrieben, geht es um Beratung zu einem konkreten Problem. Tarotkarten haben eine allgemeine Symbolik, also muss ein Berater*in zwangsläufig mit Klient*innen diese besprechen, um eine Beratung zu ermöglichen. Also, ohne Gespräch geht es gar nicht. Und wie gesagt – das Tarot ist ein Werkzeug, man könnte auch einfach so reden. Allerdings eigenen sich gerade Bilder sehr gut, um Gefühle anzusprechen, die manche Menschen schwer formulieren können.

Da Kartenlegen eine Beratung ist, ist es also natürlich interaktiv. Da ein seriöser Berater aber gar nicht den Eindruck erwecken wollen wird, eine Gabe zu haben, ist der Vorwurf von Cold Reading nicht gerechtfertigt. Ich stelle mir das immer bei anderen Berufen vor – z.B. beim Arzt „Was tut denn weh?“ – „Sie sind der Fachmann, finden Sie es raus.“ Oder in der Autowerkstatt- da kann das schon teuer werden, wenn der Fachmann sagt, was ausgetauscht werden soll.

Aber wie funktioniert das genau?

Woher weiß ich denn, dass die richtigen Karten für mich da liegen?” Gegenfrage- nach allem, was Du oben gelesen hast, wäre es da noch wichtig, ob die Karten gezielt ausgewählt werden oder ob zufällige Kartenbilder genutzt werden? Denn wie oben beschrieben – die Karte sind ein Werkzeug, die Intuition zu schulen und mit ihrer Hilfe neue Ansätze zu finden, ein Problem zu lösen oder mit einer Situation umzugehen.

Meistens eine Situation, in der wir entweder mit dem Verstand nicht weiter kommen- oder aber Herz und Verstand uns wie Engelchen und Teufelchen auf der Schulter gegensätzliche Handlungsempfehlungen zu flüstern. Wir sind gewohnt, Dinge mit em Verstand zu entscheiden- zwei Jobangebote und wir nehmen das besser bezahlte an. Nun erfüllt uns dieser Job aber nicht und wir fühlen uns nicht wohl. Der Verstand kann dies aber nicht erklären- es scheint doch alles perfekt.

Genau bei solchen Fragestellungen ist es gut, sich bewusst zu werden und die eigene Gefühlswelt zu analysieren. Dabei kann Tarot helfen, da die Karten eine vielschichtige, allgemeine Bedeutung haben. Jedoch muss man sich darauf einlassen. Frage daher vielleicht eher: Funktioniert Tarot für mich? Einfach mal probieren und darauf einlassen.

Natürlich gibt es Theorien dazu, wie Tarot und insbesondere das Ziehen der richtigen Karten funktionieren soll. Diese Konzepte sind aber sehr komplex, so dass ich hierzu zur gegebenen Zeit einen eigenen Beitrag verfassen werde.

Wie oben erwähnt sind Tarotkarten ein Werkzeug, die Lösung zu finden, wenn der Verstand und das Herz sich mal nicht einigen können. Also in einer Situation, in der Dich der Verstand allein ohnehin nicht weiter bringt – vielleicht ist es dann an der Zeit, etwas Neues zu probieren? Und ob Du darauf vertraust, dass eine höhere Macht die richtigen Karten für Dich wählt oder Du bei der Betrachtung zufälliger Karten auf die Lösung kommst oder einen Aha- Moment erfährst – das ist ja dann vielleicht sogar unwichtig? In dem Sinne – bleibe neugierig.

Be Blessed, Keya

P.S. In eigener Sache, ich habe mir da etwas überlegt – ich möchte gerne meine allgemeine Tarot Legung, die ich zum Vollmond durchführe, mit Euch teilen. Wenn Ihr also ein-/ zweimal (zu Voll- und Neumond) im Monat allerhöchstens Post mit Impulsen für den kommenden Monat erhalten wollt, dann meldet Euch bei meinem Newsletter an:

Was treibe ich so in den Rauhnächten

Ich bin ein wenig abgetaucht, bitte entschuldigt mich. Eigentlich wollte ich ja noch einen Artikel über die Rauhnächte schreiben, dann hat mich aber Weihnachten und Silvester überrollt. Denn seid meine Oma nicht mehr da ist, sitzt die Familie bei mir an der Tafel, was ich ganz wunderbar finde.

Ich habe mir ein Rauhnachtskarten Set organisiert. Das fand ich wirklich sehr, sehr schön- allerdings habe ich durch den Lockdown wenige der Zutaten da. Also, eine Alraunewurzel gibt es nun wirklich nicht in jedem Supermarkt. Daher arbeite ich ein wenig anders mit dem Deck.

Die Arbeit, die durch das Kartenset inspiriert ist, werde ich dann nächstes Jahr hier genauer vorstellen. Ich sammle gerade erstmal die Inspirationen und schaue, wohin es mich treibt- die richtige Ausarbeitung erfolgt dann nach den Rauhnächten.

Ansonsten habe ich begonnen, noch intensiver mit meinem liebsten Tarot Deck zu arbeiten. Ich habe mir für meine Tarot- und Orakeldecks einen Ordner angelegt, in dem ich für die Decks allgemein sowie für jede Karte eine Seite mit Informationen sammeln kann. Im neuen Jahr wird daraus bestimmt hier eine Serie, wie man mit einem neuen Deck arbeiten kann, um eine tiefe Verbindung zum Deck zu bekommen.

Und natürlich ziehe ich jede Rauhnacht Karten. Dafür nutze ich mein Tarot – welche Einflüsse und welchen Grundcharakter wird der Monat (Anmerkung: jede der Rauhnacht steht für einen Monat des kommenden Jahres, die erste für Januar, die zweite für Februar usw.) haben. Was wird wichtig/ in den Vordergrund treten. Zusätzlich ziehe ich eine Karte aus meinem Isis Orakel. Das ist ein ganz tolles Deck zur Selbstreflexion. Jede Karte bringt Intentionen mit, wie man mehr zu sich selbst finden kann und bringt eine passende Meditation oder Übung mit. Daraus schreibe ich mir sozusagen mein „Self- Care“- Programm für die kommenden 12 Monate zusammen.

Würde es Euch interessieren, wenn ich meine Ergebnisse nach der letzen Rauhnacht hier verblogge und wir am Jahresende mal gemeinsam gucken, was war – und wie es mir so mit den Vorschlägen der Isiskarten ging?

Schreibt mir auch sehr gern, was Ihr vielleicht noch gern hier lesen möchtet. Soll ich die angesprochen Decks einmal vorstellen und rezensieren?

Ich wünsche Euch jetzt erst einmal einen guten Rutsch in ein tolles Jahr 2021. Bei genauerer Reflexion war 2020 nur unbequem, aber brachte doch überraschend viel Gutes. Man musste nur genauer hinsehen und negative Gedanken, die einem zum Teil auch eingepflanzt wurden, erst einmal bei Seite schieben. Be blessed, Keya

Geburtstagslegung

Ich habe Hausarrest – und das an meinem Geburtstag…

Tja, heute ist mein Geburstag. Und wie eigentlich immer dieser Tage – nichts ist wie geplant. Achtung – ich muss mal ganz kurz „Jammern“. Ich bin seit über einem halben Jahr im Homeoffice und verlasse das Haus eigentlich nur alle 2 Wochen zum Einkaufen (in seiner Frühschicht geht mein Mann einkaufen). Zu Beginn habe ich mich gefragt, wie ich als introvertierter Mensch wohl noch Kontakte beschränken könnte – tatsächlich geht da immer noch was. Als sich Entspannung der Lage abzeichnete, freute ich mich, zu meinem 38. Wiegenfest, das nun mal so optimal auf einem Freitag liegt, eine Tea- Party veranstalten.

Da ja aber die Fallzahlen dann wieder stiegen, hatten wir uns überlegt, abends die Kinder an die Großeltern zu vermieten und ins Kino zu gehen – machen wir selten und tatsächlich ist ja Teil 2 des Hexenclubs am 29.10.2020 angelaufen – hätte sich so schön gepasst. Ganz kurz vor meinem Geburtstag wurde uns dann diese Hoffnung auch zu Nichte gemacht.

„Ätherische Visionen – Das illuminierte Tarot“ erschienen bei Königsfurth-Urania

Mein Mann hatte dann noch Spätschicht – zu der er früher fuhr, weil er Stunden nachholen musste, die er durch einen Notfall eine Woche zuvor mit unserem Hund gebraucht hatte. Also hatte ich heute (bis auf telefonischen Elternsprechtag und Gesangunterricht) einen ganz ruhigen Tag, mich mit dem Geburtstagsgeschenk meines Mannes auseinander zu setzen. Mein Mann hatte mir sein Geschenk allerdings schon vor ein paar Wochen überreicht, denn er schafft es meist eh nicht, dicht zu halten.

Ich habe eine kleine Sammlung Lenormand- und Tarotkarten, in Studentenzeiten habe ich sogar mal ganz kurzzeitig bei einer Hotline Erfahrungen sammeln dürfen. Derzeit verstecken sich die Decks aber alle vor mir. Als unser 2. Sohn unterwegs war, mussten wir meine „Hexenkammer“ ausräumen, um dort ein zweites Kinderzimmer zu haben. Die Decks sind ordentlich verpackt in einem Karton – nur finde ich diesen auf dem Dachboden gerade nicht. Sie werden mich wiederfinden, wenn ich sie brauche.

Mein Mann schenkte mir zum Geburtstag das Deck „Ätherische Visionen- Das illuminierte Tarot“ (erschienen beim Königsfurt-Urania Verlag). Ich habe zwar (weil ich das Deck ja schon da hatte), schonmal Tageskarten damit gezogen und auch die Legung an Samhain bereits mit diesem Deck gemacht, heute habe ich mir aber mal die Zeit genommen, eine große Legung für mich anlässlich meines Geburtstags für mich zu machen. Ich bin so verliebt in dieses zauberhafte Deck, ich wollte Euch daran teil haben lassen.

Wie findet Ihr das Deck? Welches sind Eure Lieblings- Kartendecks? Hättet Ihr Interesse an dem Inhalt der Legung?

Be blessed, Keya

P.S. demnächst brauche ich eine größere Decke zum Auslegen – ist ja bald Jul/ Weihnachten

Abbildungen der Karten mit freundlicher Genehmigung des Königfurt-Urania Verlags, © Königsfurt-Urania Verlag, www.koenigsfurt-urania.com

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